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Sehr geehrte Damen und Herren,
mein
Name ist Inna Batyuk (geb. am 28. Juni 1974) Dirigentin, Chorleiterin und
Musikwissenschaftlerin.
Ich studierte Chorleitung, Orchesterleitung und
Musikwissenschaft am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau. Nach meiner
Promotion 1999 erweiterte ich meine Ausbildung als Dirigentin durch
ein Aufbaustudium an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf bei Prof.
Lutz Herbig.
Von 1995 bis 2000 habe ich als Assistentin des
Chefdirigenten im Neuen Musikstudio des Moskauer Konservatorium
gearbeitet, wo ich viele Uraufführungen sowie Werke von modernen
Komponisten wie Alfred Schnittke, Sofia Gubaidulina,
Vladimir Tarnopolsky und Faraj
Karaev dirigiert habe. Als Gastdirigentin wurde
ich von verschiedenen Moskauer Orchestern und Ensembles eingeladen.
In den Jahren 1999–2000 habe ich die
Vorlesungen im Fach Chorleitung im Moskauer Konservatorium und im Moskauer
Musikpädagogischen Institut gehalten, mit dem Titel „Neue Chormusik
des 20. Jahrhundert: Theorie und Praxis“, welche auf meinem
gleichnamigen Buch basieren. In dieser Zeit war ich auch für die
wissenschaftliche Bearbeitung von Diplomarbeiten zuständig.
Berufserfahrung in Deutschland als Korrepetitorin
und Dirigentin sammelte ich zunächst in der Jungen Kammeroper Köln. In der
Spielzeit 2003/2004 habe ich als Solorepetitorin bei den Wuppertaler Bühnen
gearbeitet. 2004 wurde ich an die
Deutsche Oper am Rhein als Korrepetitorin für das Opernstudio engagiert.
Auch in der Nachfolge-Einrichtung des Opernstudios, dem Jungen Ensemble
Rheinoper, war ich pädagogisch tätig; so erarbeite ich mit jungen Sängern
Arien, Ensembles und ganze Partien. Darüber hinaus konnte man mich in der
seit mehreren Jahren durchgeführten Vorstellungsreihe „Operncafé“
als Pianistin erleben. In der Spielzeit 2004/2005 übernahm ich die
musikalische Leitung der Opernstudio-Produktion „Szenen aus dem Leben
der Bohème“ (nach G. Puccinis „La Bohème“; Regie: Christof Loy),
und wirkte als Musikalische Assistentin bei der Einstudierung von P.
Tschaikowskys „Eugen Onegin“ (Regie: Giancarlo del Monaco) mit.
In Spielzeiten 2005/2006, 2006/2007 habe ich musikalische Assistenz von
Robert Lichter bei „Cendrillon“
(Massenet), Hans Wallat bei
„Rheingold“ (Wagner), Stefan Klingele bei „Zar und
Zimmermann“(Lortzing) gemacht.
Nach Gewinn des 4. Dirigentinnen-Wettbewerbes in
März 2006 von der Orchesterakademie der Bergischen Symphoniker habe ich in
der Konzertsaison 2006/2007 als Dirigentin mit dem Orchester gearbeitet. Zu
meinen Aufgaben gehörten Aufführungen der Bergischen Symphoniker, meistens
es waren Schulkonzerte und Familienkonzerte.
Mit dem Orchester habe ich mehrere Programme
erarbeitet, zum Beispiel, Familienkonzert mit den Werken von Mozart, J.
Chr. Bach, Elgar, Williams, Heider, Cardena,
Schulkonzerte „Till Eulenspiegel“ (von R. Strauss),
„Moldau“ (von B. Smetana), „Peter und der Wolf“
(von S. Prokofiev), „Zauberer und andere
Welten“ (E. Grieg „In der Halle des Bergkönigs“, P. Duka „Zauberlehrling“, A. Logosthetis „Styx“), Stadtteilkonzerte mit
Werken von A. Dvořák, A. Khatschaturian,
L. Bernstein, Weihnachtskonzert mit „Romanze“ F-Dur von L. van
Beethoven, Oboenkonzert von W. A. Mozart KV 314 und die Ouvertüren
„Egmont“ von L. van Beethoven und „Genoveva“ von R.
Schumann. Auch die Kammerkonzerte mit „Elegie“ von P.
Tschaikowski (1884), „Simple Symphony“ op.4 für Streicher von
B. Britten und „Divertimento in D-Dur KV 251“ von W. A. Mozart
und Ausschnitten von der „Geschichte vom Soldaten“ von I.
Stravinsky habe ich geleitet.
Seit der Spielzeit 2007/8 bin ich als
Chorinspizientin und Assistentin des Chordirektors beim Aalto-Theater
engagiert.
Für mich ist Dirigieren mein Hauptinteresse und die
Basis meiner musikwissenschaftlichen Recherchen, weil es der beste Weg ist,
die Antwort auf die Frage zu finden „ Wie man ein Werk aufführen
kann“ mit dem Wissen „Was für ein Werk es ist“.
Mit freundlichen Grüssen
Inna Batyuk
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